
Foto: Tod des Dominikus. Unbekannter Künstler. Sammlung Sanchez de Muniain in Madrid. |
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Übertragung der Gebeine des heiligen Vaters Dominikus
24. Mai - Gedenktag |
* ca. 1173 |
† 6. August 1221 |
Priester, Ordensgründer
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Heiliggesprochen durch Papst Gregor IX. am 3. Juli 1234 |
| Dominikanerhabit mit Stern,
Hund mit Fackel im Maul |
von Bologna, Madrid und Cordoba; der Schneider; gegen Fieber und Hagel |
Dominikus wollte in Bologna in der Kirche des heiligen Nikolaus »unter den Füßen der Brüder« begraben werden. Als er am 6. August 1221 in Bologna starb, bestatteten ihn die Brüder in einem einfachen Grab. Es wird überliefert, dass viele Kranken an seinem Grab Heilung und Gesundheit erhalten haben. Seine Brüder aber weigerten sich, diese Wunder anzuerkennen und erfüllten nicht das gegebene Versprechen.
Durch einen Umbau des Klosters kam die Grabstätte ins Freie und war so den Einflüssen der Witterung ausgesetzt. Jordan von Sachsen war deshalb bestrebt, eine Übertragung des Leichnams an eine würdigere Stätte durchzusetzen.
Unter Papst Gregor IX. wurde in Anwesenheit des Erzbischofs Theodoricus von Ravenna in einer offiziellen kirchlichen Feier die Übertragung vorgenommen. Es war am Pfingstdienstag 1233, zur Zeit, als das Generalkapitel des Ordens in Bologna versammelt war. Die Gebeine des Dominikus wurden in einen kostbaren Marmorsarkophag gelegt. Es wird berichtet, dass beim Öffnen des Grabes ein wunderbarer Duft entströmte, »der allen klar zeigte, welch guter Wohlgeruch Christi dieser sei. Der Erzbischof zelebrierte das Feierliche Hochamt. Und da es gerade der dritte Pfingsttag war, der strahlend aufging, stimmte der Chor den Eröffnungsvers an: Nehmt in Besitz die Wonne eurer Herrlichkeit.« (Jordan von Sachsen)
Im selben Jahr begann der kanonische Heiligsprechungsprozess, der am 3. Juli 1234 zur Heiligsprechung des Dominikus durch Papst Gregor XI. führte.
Der selige Johannes von Vercelli, der 6. Ordensmeister, ließ ein prächtiges Grabmal errichten und am 5. Juli 1267 die Gebeine des heiligen Dominikus dort beisetzen.
Quelle: Proprium des Predigerordens, EOS Verlag Erzabtei St. Ottilien, 1991, ISBN 3-88096-669-9
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